Und so fing es an...

kurz nach dem Krieg, in der ehemaligen DDR: Georg Hentsch baut
den Christlichen Blindendienst mit einer Hörbücherei auf.
Sie brachte in den letzten Jahren 5 sogenannte Hörzeitschriften und
jährlich bis zu 100 sogenannte Hörbücher auf
Tonbandcassette heraus.
nach der Wende 1989: Anschluß des Christlichen Blindendienstes
an den Evang. Blinden-und Sehbehindertendienst in Deutschland (EBSD).
Die Hörbücherei Ost wird geschlossen mit der Absicht, die dortigen
Hörer durch die westliche Einrichtung zu betreuen.
1991 - Ehrenamtliche Fortführung bestimmter inhaltlicher Schwerpunkte
der geschlossenen Hörbücherei in Zusammenarbeit mit dem EBSD.
Ergebnis: "Das ABC-JOURNAL", ein Monatsmagazin auf Ton-Cassette.

1992 - Die Hörer machen Vorschläge für neue
Hörzeitschriften. Es entsteht das "thüringer tonstudio"(tts),
dessen Aufgabe es ist, 5 Hörzeitschriften zu produzieren und
4 davon auch zu versenden.
1993 - Erweiterung der Arbeit auf sehende Menschen: Gründung
des "KOM-IN-NETZWERKES" mit dem Ziel, als Christen unsere Verantwortung im
Bereich der Medien wahrzunehmen.
1994 - Die ersten Videotexte werden gesendet / Versand von Tonträgern
wird aufgenommen / Das Werk wird als "mildtätig" anerkannt./ Als
Beitrag zur Verwirklichung der Menschenrechte wird amnesty international-INFO
auf Toncassette herausgegeben.
1995 - Erste Nachrichten werden über Mailboxnetze weiterverbreitet.
1996 - Internet-Angebot für Blinde und ihre Freunde wird gestartet.
1997 - Für blinde Computernutzer werden zwei Disketten-Zeitschriften
herausgegeben: 'Die Zeitschrift der Geistlichen Gemeindeerneuerung' und
'Das KINA-Presse-Archiv-Sekten'.
Über das Internetangebot kommen die ersten 'Online-Bestellungen'
für Zeitschriften. Auch Informationen anderer Blindenselbsthilfeorganisationen
sind über das Internet-Angebot des KOM-IN-Netzwerkes abrufbar.
1998 - Eine elektronische Bibel nach der sogenannten Elberfelder Übersetzung
wird herausgegeben.

1999 - Landesbischof Roland Hoffnung besucht das KOM-IN-Netzwerk.
Im Brunnen-Verlag Gießen erscheint eine vom KOM-IN-Netzwerk produzierte elektronische Bibel in der Übersetzung ‘Hoffnung für alle’.
/ Das Internetangebot ist jetzt unter "www.KOM-IN.de" erreichbar!
2000 - Das erste deutschsprachige Blindenhörbuch im mp3-Format erscheint beim KOM-IN-Netzwerk.
Es enthält Erinnerungen und Erfahrungen von Ruth Zacharias aus der Taubblindenarbeit in der ehemaligen DDR./
Die erste Ausgabe von kina-TV erscheint. Es enthält Fernsehbeiträge zu Themen die für Menschen mit
Behinderungen interessant sind und „Normalmenschen" für die Belange Behinderter
sensibilisieren.
2001 - Das Internetangebot wird komplett überarbeitet. Mehrere christliche
Blindendienste erhalten ihren eigenen Bereich im Onlineangebot des KOM-IN-Netzwerkes.
2002 - Die Blindenhörzeitschrift Das ABC-Journal geht online.
Als erste Hörzeitschrift für Blinde sind ausgewählte Beiträge auch im Internet hörbar. Ausserdem kann man im Artikelarchiv mit über 1000 Einträgen recherchieren und Beiträge als mp3-Files bestellen.
2003 - unsichtbar - und doch real - Unter diesem Titel entsteht mit Förderung des
Bundessozialministeriums ein Film mit Blinden über Blinde. In kurzen Abschnitten ist darin zu sehen, wie Blinde ihren Alltag bewältigen.
2004 - Die Hörzeitschrift Das ABC-Journal wird nun mit eigener Software voll Daisy kompatibel.
2005 - Der Kommentar zur tägichen Bibellese "Bibel für heute" kann als DAISY-CD bezogen werden.
2006 - Auch die Hörzeitschrift "Brennpunkt Seelsorge" kann nun als DAISY-CD bezogen werden./
Die elektronische Bibel für blinde Computeranwender wird neu programmiert und für das Betriebssystem Windows verfügbar gemacht.
2007 - Alle Hörzeitschriften sind auf DAISY-CD verfügbar.

Bundespräsident Horst Köhler empfängt in Schwerin die thüringer Bürgerdelegation. Drei Mitarbeiter des KOM-IN-Netzwerkes sind auf Grund ihres ehrenamtlichen Engagements dabei.