amnesty journal
Das Magazin für die MenschenrechteMitleid ist nur eine halbe Sache! Taten müssen folgen. amnesty international handelt. Seit über 30 Jahren kämpft amnesty international für die Verwirklichung der Menschenrechte in der ganzen Welt.
Auf besonderen Wunsch unserer Hörer enthält jede Ausgabe die "Briefe gegen das Vergessen". Die Anschriften und Namen von Verantwortlichen und Betroffenen werden in der akustischen Ausgabe genau buchstabiert. Damit können diese Aktionen von unseren Hörern problemlos unterstützt werden. Aktuelle Aktionen siehe unten!
Herausgeber: amnesty international, Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
SprecherIn: Stefan Kreißig, Lydia Küster, Kerstin Lander, Margitta Reitzig
Es erscheint alle zwei Monate eine Daisy-CD.
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Hier die neuesten Meldungen vom amnesty international:Amnesty: Menschen in Gefahr
Oppositionellen droht FolterIm Zusammenhang mit der umstrittenen Präsidentenwahl vom 4. März 2010 sind in Togo zahlreiche Oppositionspolitiker im Kara-Gefängnis inhaftiert worden.Das Haftzentrum ist berüchtigt für Folter.
Mahboubeh Karami befindet sich seit dem 2. März im Evin-Gefängnis. Die gewaltlose politische Gefangene war schon mehrmals in Haft, weil sie die Ungleichbehandlung von Frauen im Iran nicht tatenlos hinnimmt.
Vor vier Monaten kündigte der US-Justizminister an, dass fünf Guantánamo-Häftlinge ein Verfahren vor einem Zivilgericht erhalten sollen. Nun wird befürchtet, dass ihnen doch ein Prozess vor einer Militärkommission droht.
Atef Rohyum Abd El Rohyum wurde bereits am 11. März in Ägypten hingerichtet. Seine Familie erfuhr erst von der Vollstreckung des Urteils, als man sie aufforderte, den Leichnam abzuholen.
Juan Manuel Martínez wird bedroht. Ein Gericht des mexikanischen Bundesstaats Oaxaca hatte zuvor versucht, ihn wegen des Mordes an dem US-Journalisten Brad Will zu verurteilen. Seine Anwältin wird ebenfalls bedroht.
Der irakische Staatsbürger Mohammad Abdul Amir soll schon morgen in Saudi-Arabien hingerichtet werden. Stoppen Sie mit uns die Hinrichtung, schreiben Sie noch heute!
In Sri Lanka ist eine Liste mit 35 Personen aufgetaucht. Sie ist offenbar ein Drohgebärde des Geheimdienstes. Darauf stehen: RegierungskritikerInnen, Medienschaffende und MenschenrechtlerInnen.
Drei Frauen einer Menschenrechtsorganisation in Guatemala sind in Lebensgefahr. Fordern Sie die Einführung eines Schutzprogramms für MenschenrechtlerInnen.
Deogratias Mushayidi, Vorsitzender einer politischen Partei, wird seit dem 5. März festgehalten. Er übte offen Kritik an Ruandas Regierung und lebte im Exil. Ihm drohen Misshandlungen.
In Guinea sind sechs Soldaten nach über einem Jahr ohne Anklage aus der Haft entlassen worden. Vier Soldaten sind noch inhaftiert. Ihnen drohen Folter und andere Misshandlungen.